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Der Schwur ist immer ein Blues

17.04.2018

"I schwätz Schwäbisch und fahr Daimler" – das Bekenntnis vereinte "Maidle und Buebe", aber die Realität in Blech auf dem Parkplatz vorm Kulturbesen in Schramberg war japanisch geprägt.

Die Frage "Reggea di uf?" der "Muggabatschr" war rein rhetorisch, denn die Fünf auf der Bühne sorgten eindeutig für freudige Erregung im bestens aufgelegten Publikum zwischen den kühlen Stahlträgern im Kulturbesen. Kraftvoll angetrieben von Schlagzeuger Oli und auf Linie gehalten von Bassist Hardy brachte Gitarrist Holger mit einem Jimi-Hendrix-Solo die "Stroßaboh" ins Rollen. Viele der "Rastamen" und sicher auch einige der Ladys landeten im Blues der "Dregg-lacha" nach dem Auszug aus dem "Hotel Mama" und erinnerten sich mit Wehmut an den "Hafer und Bananen Blues" von Äffle und Pferdle aus dem "betreuten Wohnen" in längst vergangenen Kindertagen.

Sehr stil- und treffsicher knallten die "Muggabatschr" den "Schwobarock" von Kriwanek, Schwoisfuaß und Häberle von der Bühne ins begeisterte Publikum, das immer prompt und textsicher zumindest in Refrains ein- und zustimmte. "Platz da, weg da", könnte mancher immer noch rufen, wie einst Hank Häberle im GTi; andere haben ein "Ufo" gesehen, wie Wolle Kriwanek, der aber auch oft und gut mit "d’Stroßaboh" gefahren war. Darauf konnten viele vor der Bühne ein Lied singen, denn "Oiner isch emmer d’Ársch", wenn der letzte Zug grad abfährt.

Die "Muggabatschr" trafen mit ihrer Auswahl an Schwobarock-Liedern zielsicher die Geschichten aus dem täglichen Leben, gerade mit eigenen Texten von Sänger Buddy – "ob Sonne oder Schnee" zwischen Stuttgart und Bodensee. Und nach der eigenen Schwoba-Hymne wollten sie mit ihrer letzten Zugabe aus West Virginia direkt zum Neckarstrand "hoim ens Schwobaland". Dabei war der Schwur aufs Ländle immer ein Blues – "für emmer Schwob".

Text & Bild: Christoph Ziechaus / Schwarzwälde Bote

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