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Bock auf Rock: Musik handgemacht

30.12.2018

Handfester Christmas-Rock im Kulturbesen: Anlässlich des 20-jährigen Bandjubiläums hatte die Schramberger Rockband Gams’n’Rosslers zum alternativen Weihnachtskonzert in die Geißhalde geladen.

Gams’n’Rosslers zogen im Kulturbesen einmal mehr alle Register. Foto: Nicola Hartmann/Schwarzwälder Bote
Gams’n’Rosslers zogen im Kulturbesen einmal mehr alle Register. Foto: Nicola Hartmann/Schwarzwälder Bote

Die Band sorgte für einen rockigen Ausklang der besinnlichen Tage. Schon öfters hatten die vier auf der Besen-Bühne für ordentlich Stimmung gesorgt und auch dieses Mal wurde das Publikum nicht enttäuscht.

Seit 20 Jahren ist die Schramberger Kultband aus der Musikszene der Region nicht mehr wegzudenken. Drei der vier Gründungsmitglieder – Franz Bauknecht an den Keys, Bassist und Gitarrist Edgar Reutter und Drummer Frank King – sind nach wie vor Teil der Band. Vor vier Jahren gesellte sich Sologitarrist und Leadsänger Werner Müller hinzu und komplettiert seither das Quartett.

Mit jahrzehntelanger Bühnenerfahrung sind die vier – nach eigenem Bekunden biologisch irgendwo zwischen Spätsommer und Frühherbst – längst alte Hasen im Musikgeschäft und wissen ganz genau, wie Party geht. So trafen sie im Kulturbesen genau den Geschmack des Publikums und servierten das passende Menü für alle mit Bock auf Rock.

Handgemachter, ehrlicher Rockmusik haben sich die Gams’n’Rosslers verschrieben und so erklangen im Kulturbesen vor allem Songs der 1970er, 80er und 90er, der goldenen Ära des Rocks, in der Bands wie Status Quo, Deep Purple oder die Rolling Stones Musikgeschichte schrieben. Mit Stücken kreuz und quer durch die Rockgeschichte von den Rolling Stones über ZZ Top, Santana, Tom Petty and the Heartbreakers oder the Wallflowers bis hin zu BB King setzten die Gams’n’Rosslers auf einen Mix aus bekannten und weniger bekannten Titeln zwischen Boogie, Blues und klassischem Rock.

Die ganz großen Klassiker fehlen nicht

Auch einige neuere Songs hatten die vier im Gepäck, wie besipielsweise "Driving Towards the Daylight" von dem legendären Bluesrockgitarristen Joe Bonamassa von 2012. Selbstverständlich waren auch die großen Klassiker dabei, bei denen jeder im Publikum mitsingen konnte. Als Beispiele seien hier der Rockstandard "Hey Joe" genannt, der durch die Aufnahme von Jimi Hendrix weltbekannt wurde, aber es beispielsweise auch auf ein Album von Deep Purple schaffte, das riffbetonte "Black Night" von Deep Purple, der Rolling Stones-Standard "Brown Sugar" oder das weltbekannte "Born to be wild" von Steppenwolf. Bei reinen Coverversionen belassen es die vier aber nicht – die Songs erklingen stets in eigenen Versionen, die Setlist wird zudem stets von Eigenkompositionen ergänzt.

So setzten Werner Müller virtuose Gitarrenparts bei Bob Segers Rockballade "Turn the Page" ganz eigene Akzente und auch sonst blieb immer wieder Raum für Improvisation. So kündigte Müller beispielsweise mit Edgar Reutters Eigenkomposition "Morning of my Life" einen Song an, bei dem noch keiner wisse, "wie er anfängt oder wie er aufhört". Das Experiment, wie Müller es nannte, glückte aber bestens. Es zeugt vom Können der Musiker, dass das, was dabei herauskam so klang, als wäre es genauso geschrieben worden.

Mit viel Können und einem immer wieder aufgefrischten Repertoire aus eigensinnigen Coverversionen und eigenen Songs zeigen die Gams’n Rosslers, wie eine Band sich auch nach 20 Jahren immer wieder neu (er)finden kann.

Das Publikum im Kulturbesen jedenfalls machte deutlich klar, dass es von der Schramberger Kultband noch lange nicht genug hatte – und dass es sich noch viele weitere Gams’n’Rosslers- Bühnenjahre wünschte.

Text & Bild: Nicola Hartmann/Schwarzwälder Bote

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